In der Admiral Bundesliga stolperte der LASK kurz vor der Länderspielpause gegen die WSG Tirol, wurde mit 1:4 abgefertigt. Diesen Frust schießen sich die "Athletiker" am Freitag in einem Testspiel gegen den Tabellenführer der Admiral 2. Liga, den SKU Amstetten, regelrecht von der Seele. Denn die Mannschaft von Didi Kühbauer feiert einen deutlichen 9:2 (4:1)-Kantersieg. Schon nach acht Minuten trifft der zuletzt gesperrte Youngster Marin Ljubicic (8.) zum 1:0, wenig später agiert er als Vorlagengeber für Sascha Horvath (15.) - 2:0. In Minute 23 macht es der Kroate wieder selbst und drischt das Leder unter die Latte. Nach 31 Spielminuten tauchen die Mostviertler erstmals vor LASK-Keeper Tobias Lawal auf, Joao Soares (31.) trifft sehenswert per Lupfer zum 1:3. Doch der LASK antwortet schnell, Husein Balic (35.) stellt die 4:1-Pausenführung her. Koulouris verzückt die Fans Nach dem Seitenwechsel verkürzt Amstetten in Person von Stefan Feiertag (52.), der einen Elfmeter verwertet. Stefan Goldnagl (56./ET) stellt den Linzer Drei-Tore-Vorsprung per Eigentor wieder her, dann schnürt Efthymios Koulouris binnen sechs Minuten einen Doppelpack (62., 68.) - den zweiten Treffer erzielt der Grieche per herrlichem Seitfallzieher. Mit Anbruch der Schlussviertelstunde sieht Amstettens Arne Ammerer (75.) die Gelb-Rote Karte, kurz darauf dreht Peter Michorl (77.) einen Freistoß perfekt in die Amstettner Maschen. Für den Endstand sorgt Keito Nakamura (82.) per Abstauber. Cheftrainer Didi Kühbauer ist nach dem Spiel naturgemäß zufrieden: "Die Jungs haben heute einen guten Auftritt gezeigt und sich mit vielen Toren belohnt. Mit dem Testlauf konnten wir im Rhythmus bleiben – ab jetzt gilt unser Fokus einzig und allein dem nächsten Ligaspiel. Wir alle wissen, dass da ein ganz schwerer Gegner auf uns wartet." Damit gemeint ist der FC Red Bull Salzburg, gegen den der LASK am 1. Oktober auswärts antreten muss. So spielte der LASK: Lawal – Stojkovic, Ziereis (46. Michorl), Boller, Twardzik – Celic (61. Nakamura), Jovicic (46. Koulouris) – Flecker (61. Potzmann), Horvath, Balic  – Ljubicic (61. Renner)