75 Jahre Hiroshima: Japan gedachte Opfer der Atombomben

Hiroshima - Mit einer Schweigeminute und einem Appell zur Abschaffung aller Atomwaffen haben die Menschen im japanischen Hiroshima der Opfer des Atombombenabwurfs vor 75 Jahren gedacht. Bei einer wegen der Corona-Pandemie drastisch verkleinerten Gedenkzeremonie legten die Teilnehmer um 8.15 Uhr (Ortszeit) zum Klang einer bronzenen Friedensglocke bei sommerlicher Hitze eine Gedenkminute ein. Regierungschef Shinzo Abe sagte in seiner Rede, Japan habe als einziges Land, das Opfer von Atombomben im Krieg wurde, die Pflicht, auf eine Abschaffung von Nuklearwaffen weiter hinzuarbeiten.

Explosion in Beirut: Suche nach Ursache und weiteren Opfern

Beirut - Zwei Tage nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut suchen Rettungshelfer weiter nach Überlebenden. Noch immer werden nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes rund 100 Menschen vermisst. Bei der gewaltigen Detonation waren am Dienstag mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen, rund 5.000 wurden verletzt. Die Explosion zerstörte große Teile des Hafens und der umliegenden Gebiete. Die Ursache ist weiterhin unklar, eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen.

Frau soll in Niederösterreich erstochen worden sein

Ladendorf - Mordalarm im Bezirk Mistelbach: In der Nacht auf Donnerstag soll in Ladendorf eine Frau erstochen worden sein. Das hat der "Kurier" online berichtet. Polizeisprecher Johann Baumschlager bestätigte der APA, dass ein Tötungsdelikt vorliege und eine Festnahme erfolgt sei. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Niederösterreich übernommen. Weitere Details nannte der Sprecher vorerst nicht. Laut "Kurier" soll es sich beim Festgenommenen um den Lebensgefährten der Getöteten handeln.

Probebetrieb für Corona-Ampel startet noch diese Woche

Wien - Mit dem angekündigten Betrieb der Corona-Ampel wird es allmählich konkreter. Anfang September bzw. mit Schulbeginn soll der Regelbetrieb starten, im Vorfeld muss das System der aus den Farben Grün, Gelb, Orange und Rot bestehenden Ampel getestet werden. Dieser interne Probebetrieb beginnt noch diese Woche, am Donnerstag wird die Thematik präsentiert. Rot auf der Corona-Ampel sei aber nicht gleichbedeutend mit automatischem Lockdown, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

130 neue Corona-Fälle in Österreich

Wien - Erstmals im August ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Österreich am Donnerstag (9.30 Uhr) im dreistelligen Bereich gelegen. 130 neue Fälle kamen während 24 Stunden dazu, mit 67 mehr als die Hälfte davon in Wien. Es folgten Oberösterreich (29), Niederösterreich (12), Kärnten (9), Tirol (6), Vorarlberg (3), Salzburg und Steiermark (je 2). Keinen Fall gab es im Burgenland. Nach Information des Gesundheits- und Innenministeriums wurden damit bisher insgesamt 21.696 positive Fälle in Österreich verzeichnet, 719 dieser Personen sind an oder mit einer Covid19-Erkrankung verstorben.

AUA während Corona-Flugpause mit Verlust von 99 Mio. Euro

Wien/Schwechat - Die Coronavirus-Pandemie hat die Luftfahrt mit voller Wucht getroffen. Die AUA schrieb allein im zweiten Quartal einen Verlust (Adjusted Ebit) von 99 Mio. Euro, unbereinigt waren es 101 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte die Lufthansa-Tochter zwischen April und Juni noch 46 Mio. Euro Gewinn gemacht. Der Umsatz brach um 94 Prozent auf 35 Mio. Euro ein, teilte die AUA am Donnerstag in der Früh mit.

FPÖ fordert Video-Befragungen im Ibiza-Ausschuss

Wien - Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG), weder gegen Milliardärin Heidi Horten noch Novomatic-Eigentümer Johann Graf Beugestrafen wegen ihres Nicht-Erscheinens vor dem U-Ausschuss zu verhängen, schlagen die Freiheitlichen die Möglichkeit von Video-Befragungen für die Dauer der Pandemie vor. Dafür soll die Geschäftsordnung adaptiert werden. Die Freiheitlichen wollen einen entsprechenden Antrag im Nationalrat einbringen.

Polens Präsident Duda für zweite Amtszeit vereidigt

Warschau - Polens Präsident Andrzej Duda hat den Eid für seine zweite fünfjährige Amtszeit abgelegt. Die Feier im polnischen Parlament am Donnerstag war gekennzeichnet von Corona-Schutzmaßnahmen und Protesten der Opposition gegen Dudas Politik. "Heute ist die Demokratie stärker denn je", sagte Duda in seiner Rede. Er verwies auf die hohe Wahlbeteiligung, die bei der Stichwahl über 68 Prozent betragen hatte. Der 48 Jahre alte nationalkonservative Politiker hatte bei der Abstimmung seinen liberal-konservativen Herausforderer, Warschaus Oberbürgermeister Rafal Trzaskowski, mit knappem Vorsprung geschlagen.

Smartphones sind für Milliarden Menschen unerschwinglich

Genf - Für Milliarden Menschen weltweit sind Smartphones unerschwinglich. Fast 2,5 Milliarden Menschen lebten in Ländern, in denen ein Handy mindestens ein Viertel eines Monats- oder teils sogar Jahreseinkommens koste, berichtet die Allianz für bezahlbares Internet. Auch Datenpakete könnten sich viele Menschen nicht leisten. Die Allianz hat Smartphone-Preise in 70 Ländern verglichen. In Sierra Leone in Westafrika ist ein Handy demnach am teuersten. Es kostet mehr als sechs durchschnittliche Monatslöhne.

jw

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