465.256 Kärntner wählen ihre Gemeindevertretungen

Klagenfurt - 465.256 Menschen sind heute, Sonntag, zu den Urnen gerufen, um die Gemeinderäte und Bürgermeister der 132 Kärntner Kommunen zu wählen. Der Wahlgang wird von der Corona-Pandemie überschattet, die einen "normalen" Wahlkampf praktisch unmöglich gemacht hat. Allgemein wird damit gerechnet, dass die amtierenden Gemeindechefs von der Krise profitieren. In Klagenfurt sagen Meinungsforscher allerdings eine Stichwahl voraus.

Regierung lässt Lockerungen offen

Wien - Die Regierung legt sich auch am Tag vor den nächsten Corona-Gipfelgesprächen nicht fest, ob es im März zu weiteren Lockerungen kommt. Dies werde von den Zahlen und den Einschätzungen der Experten abhängen, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen vor allem im Osten etwas überraschend ist, dass man von einem stabilen Infektionsgeschehen spricht.

Lockdown hat Arbeitslosigkeit in Ski-Hotspots vervielfacht

Wien - Die Coronakrise hat die Arbeitslosigkeit in Wintersportregionen explodieren lassen. Wie von OGM und APA ausgewertete Arbeitsmarktdaten zeigen, ist die Zahl der Arbeitslosen in den elf stärksten Tourismusorten um das 25-Fache gestiegen. In Galtür war im Jänner jeder fünfte Einwohner arbeitslos gemeldet, in Ischgl jeder siebente. Die Branche drängt daher auf flotte Öffnung. Aus Sicht von Experten würde dies aber nicht überall einen raschen Rückgang der Arbeitslosigkeit bringen.

Gewaltsame Proteste gegen Corona-Lockdown in Irland

Dublin - Hunderte Menschen haben am Samstag in der irischen Hauptstadt Dublin teils gewaltsam gegen die Lockdown-Maßnahmen in dem Land demonstriert. Zu Zusammenstößen mit der Polizei kam es nach Angaben der irischen Rundfunksenders RTÉ, als Demonstranten versuchten, zu einem zentral gelegenen Park durchzudringen. Es seien Feuerwerkskörper auf die Beamten geworfen worden, die daraufhin Schlagstöcke einsetzten. 23 Menschen wurden festgenommen.

USA lassen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zu

Washington/London - In den USA und Großbritannien kann bald ein weiterer Corona-Impfstoff eingesetzt werden. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Samstag dem Vakzin des US-Konzerns Johnson & Johnson die Notfallzulassung erteilt. US-Präsident Joe Biden zeigte sich "begeistert" und sprach von einer wichtigen Etappe bei der Bewältigung der Pandemie. In Großbritannien soll einem Bericht des "Telegraph" (Sonntagsausgabe) "sehr wahrscheinlich" diese Woche der Zulassungsprozess starten.F

Zu wenige Impfungen für Über-75-Jährige

Wien - Der Corona-Impfplan sieht vor, dass in Phase 1 Bewohner und Personal von Alten- und Pflegeheimen, Über-80-Jährige, besonders Gefährdete sowie Personal im Gesundheitsbereich und in Phase 2 Personen ab 70 geimpft werden. Eine Abfrage der NEOS zeigt, dass bisher wenige Über-75-Jährige geimpft wurden. 22 Prozent der Impfungen sind an diese Gruppe gegangen. Das Gesundheitsressort spricht von 32 Prozent und betont die Wichtigkeit der Impfung für im Gesundheitsbereich Beschäftigte.

Erster Auftritt Trumps seit Auszug aus dem Weißen Haus

Washington - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump tritt am Sonntag (21.40 MEZ) erstmals seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus mit einer Ansprache in der Öffentlichkeit auf. Der Republikaner ist als Redner bei der jährlichen Konferenz CPAC, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten, in Orlando im Bundesstaat Florida vorgesehen. Der Sender Fox News - der zu den CPAC-Sponsoren gehört - berichtete, Trump werde scharfe Kritik an der Politik seines Nachfolgers Joe Biden üben.

79-Jähriger in Kärnten von Dachlawine erschlagen

Großkirchheim - Ein 79-jähriger Mann ist am Samstagnachmittag in Großkirchheim (Bezirk Spittal an der Drau) von einer Dachlawine erschlagen worden. Die Polizei bestätigte auf APA-Anfrage einen entsprechenden Bericht des ORF. Auf dem Blechdach hatte sich noch viel Schnee befunden, durch die hohen Temperaturen hatte sich der gesamte Schnee von einer Dachseite gelöst, war zu Boden gestürzt und hatte den Mann vor dem Haus getroffen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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