Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat das Schiedsverfahren in der Causa FIS-Wahl begonnen. Wann eine Entscheidung fallen wird, sei "derzeit unmöglich zu sagen", gibt der CAS am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hatte mit den Verbänden der Schweiz, von Deutschland und Kroatien gegen die umstrittene Wahl von Johan Eliasch zum FIS-Präsidenten geklagt. Die Kläger monieren, dass die demokratischen Grundsätze bei der Bestätigungswahl im Rahmen des 53. FIS-Kongresses in Mailand unterwandert worden seien. Die 126 Verbände hätten keine Wahl gehabt, sondern beim ohnehin einzigen Kandidaten lediglich für Eliasch, aber nicht mit Nein stimmen können. "Dieses Rechtsverständnis teilen wir nicht", hatte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer den rechtlichen Schritt begründet.