Natürlich ist es eine fiktive Frage, aber was würde David Alaba seinem fünf Jahre jüngeren Ich vor dem Start is die EURO 2016 mit dem heutigen Wissen mit auf den Weg geben, wenn er zurückreisen könnte? "Eine gute Frage", überlegt der ÖFB-Star, "für mich persönlich war es gut, wie es gelaufen ist, weil ich daran gewachsen bin, mich das sicherlich auch irgendwo geprägt hat. In einer Karriere benötigt man sicher auch so etwas, wie ich es 2016 hatte, um als Spieler und Person zu wachsen." Da Rückschläge mit Serienmeister FC Bayern München im vergangenen Jahrzehnt bekanntlich eher rar waren, war das Ausscheiden beim Turnier in Frankreich einer der größeren Tiefschläge in der bisherigen Laufbahn Alabas. Wobei, natürlich wieder fiktiv, vieles anders hätten laufen können, wenn sein Schuss in der Anfangsphase des Auftakt-Spiels gegen Ungarn nicht an die Stange, sondern ins Tor gegangen wäre. "Das ist was wäre wenn. Aber was wäre gewesen? Wir wären 1:0 in Führung gegangen. Was danach passiert wäre, kann man nicht sagen."