Österreichischer Haus- und Grundbesitzerbund begrüßt Aussagen von BM Moser im Bautenausschuss

Wien (OTS) - „Es ist erfreulich, dass BM Moser an den wohnrechtlichen Vorgaben im Regierungsprogramm 2017-2022 festhält, indem er durch seine Aussagen im Bautenausschuss erkennen ließ, ein modernes Wohnrecht zu schaffen, welches auch die Vermieterinteressen angemessen berücksichtigen soll. Gleichzeitig werden damit auch die Mieter aus der ideologisch bedingten Bevormundung der SPÖ befreit“, so der Präsident des Österreichischen Haus- und Grundbesitzerbundes (ÖHGB), RA Dr. Martin Prunbauer.

Eine Tatsache ist, dass die aktuelle Wohnrechtslage nicht mehr ausreichend dazu beiträgt, diese unterschiedlichen Interessen, Bedürfnisse und die in einer modernen Gesellschaft entstandenen Lebensgewohnheiten angemessen zu berücksichtigen. Das wiederum hat zur Folge, dass auf dem österreichischen Wohnungsmarkt zahlreiche Ungerechtigkeiten nicht nur fortbestehen, sondern sich über die Jahre immer mehr verschärfen. Besonders deutlich sieht man dies bei der Mietzinsbildung, den Befristungen von Mietverträgen und den Eintrittsrechten. Dr. Prunbauer: „Eine Liberalisierung des Wohnrechts ist das Gebot der Stunde, um eine lebendige und lebensnahe Rechtslage zu schaffen, die die Interessen der Haus- und Wohnungseigentümer und deren Kunden berücksichtigt. Auf diese Weise kann auch den künftigen Anforderungen, insbesondere der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum entsprochen werden.“