Mit einem Kursanstieg von 2,3 Prozent gehörte der Titel am vergangenen Freitag zu den stärksten Wertpapieren am deutschen Aktienmarkt. In den zurückliegenden vier Wochen legte der Kurs damit um mehr als 22 Prozent zu. Zugleich bedeutete der Schlusskurs von 12,03 Euro den höchsten Stand seit April 2018. Nachdem die Aktie in den vergangenen drei Wochen aus charttechnischer Sicht ein ansteigendes Dreieck ausgebildet hatte, besitzt der Ausbruch auf der Oberseite trendbestätigenden Charakter. Der Weg ist jetzt frei bis zur nächsten massiven Widerstandszone, die sich zwischen 17 und 18 Euro befindet. Dort bildete die Aktie 2017 mehrere temporäre Hochpunkte aus. Auf der Unterseite wird der Kurs durch die markante Notierungslücke, die durch das Aufwärts-Gap vom 26. April zwischen 10,20 und 10,50 Euro entstand, abgesichert. Das markttechnische Bild ist bereits seit November 2020 durchgängig bullisch, denn seitdem befinden sich alle Indikatoren in der Kaufzone. Allerdings notiert der Z-Score bereits in der stark überhitzten Zone. Dagegen bieten der Timing-Indikator und der Random-Walk-Index zurzeit noch reichlich Luft auf der Oberseite.

 

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