Die jüngsten geopolitischen Entwicklungen und das Aufkommen globaler Krisenherde führen zu einem Boom bei alternativen Investments. Gold und Edelsteine rücken bei Anlegern immer mehr in den Fokus und führen zu einem Ansturm kaufwilliger Kunden im Goldhandel. 

„Wer bis jetzt noch nicht Gold im Portfolio hat, sollte dies bald nachholen. Die Münze Österreich, als dritt- bis viertwichtigster Goldmünzenproduzent der Welt, ist bereits an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Die Produktion von kleineren Einheiten wurde inzwischen ausgesetzt, weil es sich zeitlich einfach nicht ausgeht. Die Münze Österreich hat bislang durchschnittlich 300.000-400.000 Unzen produziert, bis vor einem Monat liegen wir allerdings bereits bei 880.000 produzierten Münzen.  Auch die Vergangenheit zeigt, dass es in Krisensituationen notwendig sein kann, einen Teil seines Portfolios in Gold und Edelmetallen zu halten.“, erklärt Walter Hell-Höflinger und erinnert an die Entwicklung des globalen Goldpreises wie, nach dem 11. September 2001, oder beim Beginn der Covid-Pandemie. 

Die Folgen des Krisenjahres 2008 und des Platzens der Immobilienblase sind auch heute noch zu spüren, und machen den Ankauf von Gold zu einer attraktiven Möglichkeit, die Inflation abzufedern: „Seit 2008 wird Geld gedruckt als gäbe es kein Morgen, und jetzt fahren wir auf eine Rezession zu, die von einem Virus zusätzlich befeuert wird. Zusätzlich haben wir einen Krieg vor der Haustüre, der durch die europäischen Sanktionen auch unserer eigenen Wirtschaft schadet. Dies lässt erahnen, was in den nächsten Jahren auf die Märkte zukommen wird. Papiergeld ist und bleibt Papier, mit etwas Vertrauen. Fällt das Vertrauen in die Währung, ist auch der Wert dahin. Gold hat in Krisenzeiten hingegen immer seinen Wert behalten.“ meint Hell-Höflinger.

Beim Kauf von Gold gibt es allerdings einige Faktoren zu beachten. „Beim Goldkauf ist das richtige Timing entscheidend. Der beste Zeitpunkt war, wenn ich ehrlich sein soll, gestern – jeder sollte einen gewissen Teil an Goldinvestments im Portfolio haben. Außerdem ist die Wahl des Produktes zu beachten, da gibt es natürlich eine große Auswahl, und nicht jedes Produkt ist für jeden Anleger geeignet. Und außerdem ist es beim Goldkauf wichtig nicht auf Fälschungen herein zu fallen. Denn viele Betrüger versuchen den derzeitigen Boom zu nutzen“ erklärt Hell-Höflinger.

Da es durchschnittlichen Anlegern allerdings nicht möglich ist, ausgefeilte Fälschungen mit bloßem Auge zu erkennen, sollten man sich von unseriösen Websites und Anzeigen fernhalten, und auf einen Goldhändler, den man vertraut, setzen: „Mittlerweile haben wir es mit einer großen Fälschungsindustrie zu tun, die global operiert – gefälschte Münzen und Barren sind keine Seltenheit. Als Edelmetallhändler stehen mir eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um Fälschungen zu entlarven, auf die gewöhnliche Anleger nicht zugreifen können, so z.B. eine Magnetwaage, die Röntgenfluoreszenz, die Überprüfung der Leitfähigkeit, sowie Ultraschalluntersuchungen. Will man altes Gold oder Schmuck verkaufen bzw. Goldmünzen oder Barren als Geldanlage kaufen, sollte man dies unbedingt bei einem Händler machen, den man kennt und vertraut. Ich stehe als Goldexperte mit meinem Team von Gold & Co., allen interessierten Investoren gerne zur Verfügung, wenn es um physische Investmententscheidungen bei Edelmetallen geht.“ endet Hell-Höflinger.