International hui, national eher pfui. Eine Halbzeit top, eine Halbzeit eher flop. Auch beim knappen 1:0-Sieg bei Maccabi Tel Aviv (zum Spielbericht >>) zeigt der LASK wieder einmal seine zwei Gesichter. Dass sich die Mannschaft aber auf einem guten Weg befindet, beweist die Aussage von Siegtorschütze Sascha Horvath im "Sky"-Interview nach Spielende: "Rechts war noch der Gruber frei, aber ich hab mir gedacht, komm, ich hab genug Selbstvertrauen. Das war natürlich ein überragendes Gefühl, auch für die Fans, die heute da waren. Das hat uns noch einmal beflügelt, als wir die gesehen haben." Vor Selbstvertrauen strotzte die Mannschaft aus der oberösterreichischen Landesmetropole in der laufenden Saison bisher nur selten, Trainer Andreas Wieland scheint es aber geschafft zu haben, das Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Dementsprechend gelöst wirkte der LASK-Übungsleiter nach Spielende, erklärte mit verschmitztem Lächeln aber, dass keine ausgelassene Feier in Tel Aviv zu erwarten sei. "Das Programm gibt keine dritte Hälfte her. Es ist jetzt in der Mannschaft sehr laut, die Spieler feiern, ausgeschlafen wird morgen aber nicht wegen eines Katers, sondern aus Regenerationsgründen."