Wien (OTS) - viadonau als geschäftsführende Stelle der DHK informiert: Die beabsichtigte Neuorganisation der DHK (Donauhochwasserschutz-Konkurrenz) plant, die Verwaltung der betroffenen Hochwasserschutzagenden zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.

In dem Zusammenhang sollen Grundstücke und Hochwasserschutz-Anlagen (Dämme, Hochwasserabflussflächen) an die bisherigen Miteigentümer (Bund, Niederösterreich, Wien) aufgeteilt werden. Gleichzeitig ist ein allseits abgestimmter Flächenausgleich, entsprechend den Nutzungen für Freizeit oder Wasserstraße Donau, vorgesehen.

Für die bei Hochwasser überfluteten Grundflächen und Hochwasserschutz-Anlagen erfolgt der Übertrag entschädigungslos. Für diese soll zukünftig ein Bau- und Veräußerungsverbot für die neuen Alleineigentümer gelten. Darüber hinaus würde bei zukünftiger, anderwärtiger Verwendung dieser Flächen, die Erfordernis einer Einverständniserklärung der bisherigen Eigentümer sowie Nachbesserungspflichten bestehen. Bei allen anderen Grundstücken ist ein entsprechender Vermögensausgleich zwischen den bisherigen Miteigentümern vorgesehen.