FPÖ-Finanzstaatssekretär Fuchs will Millionäre entlasten - "Durchschnittsverdiener werden sich bestenfalls ein Fahrrad kaufen können"

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer fasst die Steuerreformpläne der Regierung so zusammen: Ein Arbeitnehmer mit einem mittleren Einkommen von 2.000 Euro brutto pro Monat wird bestenfalls 422 Euro pro Jahr bekommen, ein Konzernvorstand mit 2 Millionen pro Jahr wird 50.000 Euro allein durch die von der FPÖ geplante Senkung des Spitzensteuersatzes von 55 auf 50 Prozentbekommen. "Die absoluten Topverdiener bekommen mehr als 100-mal so viel wie der Durchschnittsverdiener. Da erübrigt sich jeder Kommentar. Das spottet jeder Vorstellung von einer fairen und gerechten Steuerreform", sagt Krainer. ****

Aus Sicht der SPÖ betont Krainer, dass der Spitzensteuersatz für Einkommen über eine Million Euro bei 55 Prozent bleiben soll. Und:
"Profitieren muss von einer Steuersenkung natürlich die großen Zahl der SteuerzahlerInnen, die die Senkung am dringendsten brauchen, nämlich die Mittelschicht; die Millionen ArbeitnehmerInnen, kleinen Selbständigen und PensionistInnen, denen die Teuerung - Stichwort kalte Progression - am meisten zu schaffen macht", so der SPÖ-Finanzsprecher.

"Der Regierungsplan bedeutet letztlich, dass die Spitzenverdiener sich mit dem Steuergeschenk der Regierung jedes Jahr ein ziemlich fettes Auto werden kaufen können, der Durchschnittsverdiener bestenfalls ein Fahrrad", so Krainer. (Schluss) mr/wf/mp