Aufgrund der stark gestiegenen Inflationsraten kommen Anleger:innen in Österreich und Europa nicht umhin, sich mit dem Thema Teuerung stärker zu beschäftigen. Denn diese Art der Geldentwertung spürt man nicht nur beim Einkaufen, sondern auch auf dem Depot. Bleibt die Frage, wie damit umgehen bzw. entgegenwirken? Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach, da eine Investition in eine steigende Inflation auf direktem Wege nicht möglich ist. Allerdings kann versucht werden indirekt an einer steigenden Inflation zu partizipieren, indem man in Aktien investiert, die von einer steigenden Inflation profitieren. Anbieter von absolut notwendigen täglichen Produkten und Dienstleistungen sowie defensive Konsumgüter und defensive Software- und IT-Unternehmen gelten in diesem Zusammenhang als besonders aussichtsreich. Hierzu zählen in der Regel auch Produzenten knapper Rohstoffe und fossiler Energieträger.

Eine Möglichkeit für so ein Korbinvestment bietet die Société Générale mit ihrem Unlimited Index-Zertifikate bezogen auf SGI Inflation Proxy Index CNTR.

Der SGI Inflation Proxy ­Index wird von der Solactive AG berechnet und umfasst in der Regel 100 Unternehmen, die bestimmte Kriterien erfüllen, um sich im Umfeld hoher Inflation besser behaupten zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, fokussiert sich die Index-Strategie auf ausgewählte Branchen innerhalb der Universumssbasis „Solactive GBS Developed Markets Large & Mid Cap USD Index“. Und steuert die Aktienselektion durch den Einsatz von vordefinierten Inflationsindikatoren.

Branchen bzw. Sektoren, die Berücksichtigung für die Indexselektion finden sind: Grundstoffe, Konsumgüter, Industrie, Öl und Gas sowie Technologie. Ein weiteres Kriterium ist, dass die Unternehmen an einer Börse in Kanada, Europa oder den USA notiert sein müssen. Weiters werden Unternehmen ausgeschlossen, die ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen von weniger als 10 Millionen US-Dollar aufweisen oder eine Marktkapitalisierung von 1 Milliarde US-Dollar unterschreiten. Ebenfalls von der Aufnahme in den Index ausgeschlossen sind Unternehmen, die nicht die Prinzipien der Vereinten Nationen zu Menschenrechten, Arbeitsbedingungen und den Kampf gegen Korruption einhalten oder die in bestimmten Bereichen des Verteidigungssektors tätig sind.

Die verbliebenen Index-Kandidaten werden dann noch anhand diverser Kennzahlen auf ihre Inflationssensitivität geprüft - die höchsten Sensivitäten werden aufgenommen.

Die Indexüberprüfung bzw. Neugewichtung (Gleich) erfolgt vierteljährlich. Österreichische Vertreter sind aktuell drei an Bord: ams-OSRAM, OMV und voestalpine. Bei in etwa drei Prozent liegt damit auch der österreichische Anteil am Portfolio. Die USA kommen auf rund 38, es folgen Kanada, Norwegen, Großbritannien und Schweden mit Werten von 13 bis 6 Prozent. Bei der Branchenaufteilung haben Grundstoffe sowie Öl & Gas die Nase vorne (Anteil jeweils größer einem Viertel, während Technologie auf ein Fünftel und Konsumgüter sowie Industrie bei etwa über 10 Prozent liegen. Das Produkt weist eine unlimitierte Laufzeit auf und performt 1:1 mit dem Produkt, wobei Euroanleger:innen beachten müssen, dass das Produkt in US-Dollar notiert. 

INFO Unlimited Index-Zertifikate bezogen auf SGI Inflation Proxy Index CNTR

Emittent: Société Générale

ISIN: DE000SL0FPZ8

Produkt: Index-Zertifikat

Index-Typ: Net Total Return

Basiswert: SGI Inflation Proxy Index CNTR

Währung Basiswert: USD

Währung Produkt: EUR

Bezugsverhältnis: 1:1

Ausgabetag: 15.05.2022

Managementgebühr: 1% p.a.

Laufzeit: endlos

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Aus dem Börse Express PDF vom 13.06. hier zum Download

 

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