Derzeit 586 Ladepunkte in Wien. Verkehrsobmann Sertic für Fördermaßnahmen. E-Fahrzeuge sollen Busspuren benutzen dürfen und von Parkgebühren befreit sein.

Wien (OTS) - Die Wirtschaftskammer Wien begrüßt die in der heutigen Pressekonferenz im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus vorgestellte, österreichweite Vernetzung des Angebots an Ladeanschlüssen für Elektro-Fahrzeuge . Dadurch werden zwischen Wien und Bregenz 3.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte im Roaming zur Verfügung stehen.

In Wien gibt es von Wien Energie derzeit 322 Ladepunkte im öffentlichen Raum bzw. insgesamt 586, die öffentlich zugänglich sind. Bis 2020 soll es in der Landeshauptstadt 1.000 Ladepunkte auf öffentlichen Flächen geben. Die Wirtschaftskammer Wien unterstützt die Initiative der Stadt Wien zur Errichtung zusätzlicher Ladestellen.

Sertic: „Passende Rahmenbedingungen für Betriebe schaffen“

„Dass Elektrotankstellen immer mehr werden, ist ein wichtiger Schritt, um Wien in eine innovative Zukunft zu führen“, sagt Davor Sertic, Obmann der Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Wien zu den Ausbauplänen der Stadt. Mit dem Pariser Abkommen habe sich Österreich schließlich dazu verpflichtet, CO2-freien Güterverkehr in der Stadt bis 2050 sicherzustellen. Um diesem Abkommen gerecht zu werden, müssen passende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Etwa, dass Elektro-Fahrzeuge die Busspuren benutzen dürfen oder von den Parkgebühren befreit sind.

Ein weiteres Ziel der Wirtschaftskammer Wien ist, einen möglichst großen Anteil von Wiener Unternehmen an der Wertschöpfungskette zu beteiligen. Dazu braucht es ein Zusammenwirken von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlicher Hand. D.h. auch ausreichend finanzielle Mittel für die Forschung, um praxisgerechte, branchenspezifische Modelle zur Nutzung nachhaltiger Mobilität entwickeln zu können.

Förderungen anpassen

„Dass das Ladenetz ausgebaut wird, ist ein guter Anfang“, so Sertic. „Wenn jetzt auch noch Förderungen für die Betriebe angepasst werden, dann bringt das Wien einen Schritt weiter zur Smart City.“